Der Traum von seidig glatter Haut ohne ständiges Rasieren, schmerzhaftes Epilieren oder lästigen Rasierbrand lässt sich heute dank modernster Medizintechnik unkompliziert erfüllen. Wer sich für eine professionelle Laserbehandlung entscheidet, stellt sich jedoch oft dieselben Fragen: Wie läuft eine Sitzung eigentlich genau ab? Was muss ich im Vorfeld beachten und wie viele Termine sind wirklich notwendig? Hier erfahren Sie alles, was Sie für Ihren Weg zu dauerhaft glatter Haut wissen müssen.
Das Wirkungsprinzip basiert auf der selektiven Photothermolyse. Das hochenergetische Licht des Lasers wird vom Melanin, dem körpereigenen Farbpigment im Haar, absorbiert und in thermische Energie umgewandelt. Diese gezielte Hitze verödet die Haarwurzel und deren Nährstoffversorgung dauerhaft, sodass an dieser Stelle kein neues Haar mehr nachwachsen kann. Das umliegende Hautgewebe bleibt dabei völlig unversehrt und wird geschont.
Um maximale Effektivität und optimale Hautsicherheit zu gewährleisten, ist die richtige Vorbereitung essenziell. Vor Ihrem ersten Termin sollten Sie folgende Punkte beachten:
- Kein Zupfen, Wachsen oder Epilieren: Mindestens vier Wochen vor der Behandlung darf die Haarwurzel nicht herausgezogen werden. Nur wenn die Wurzel intakt im Haarfollikel sitzt, kann der Laserstrahl wirken. Rasieren ist hingegen jederzeit erlaubt.
- Sonneneinstrahlung minimieren: Vermeiden Sie ausgiebige Sonnenbäder, Solarienbesuche und Selbstbräuner vor der Behandlung, um das Pigment der Haut möglichst neutral zu halten.
- Die Rasur am Vortag: Rasieren Sie die gewünschte Körperzone idealerweise am Vorabend gründlich. So gelangt die Lichtenergie direkt in die Tiefe der Haarwurzel, anstatt oberflächlich am Haarschaft verpufft zu werden.
Die Behandlung selbst beginnt stets mit einer ausführlichen Haut- und Haaranalyse. Da jeder Körper individuell ist, werden die Parameter des Lasers exakt auf Ihren Hauttyp, Ihre Haarfarbe und die Haardicke abgestimmt. Die Behandlung von sensiblen Arealen wie den Achseln dauert meist nur wenige Minuten, während größere Flächen wie die Beine oder der Rücken etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Moderne Kühlsysteme sorgen währenddessen für maximalen Komfort und ein schmerzarmes Erlebnis.
Warum reicht eine einzige Behandlung nicht aus? Haare durchlaufen verschiedene Wachstumsphasen: die anagene (aktive Wachstumsphase), die katagene (Übergangsphase) und die telogene (Ruhephase). Nur Haare, die sich zum Zeitpunkt des Termins in der aktiven Wachstumsphase befinden, können nachhaltig verödet werden. Da sich zu jedem Zeitpunkt nur etwa 15 bis 25 Prozent der Körperhaare in dieser Phase befinden, sind mehrere Behandlungen im Abstand von einigen Wochen erforderlich. Wenn Sie sich für eine professionelle dauerhafte Haarentfernung entscheiden, genügen in der Regel zwischen sechs und acht Sitzungen für ein überzeugendes, haarfreies Ergebnis.
Nach der Sitzung kann die Haut vorübergehend leicht gerötet sein – ein normales Zeichen dafür, dass die Follikel erfolgreich auf die thermische Wirkung reagiert haben. Für die Tage nach dem Termin empfehlen wir:
- Gönnen Sie der Haut Ruhe und verzichten Sie für 24 bis 48 Stunden auf Sauna, intensive Sporteinheiten und heißes Baden.
- Verwenden Sie beruhigende Pflegeprodukte wie Aloe Vera und meiden Sie reizende Peelings oder Produkte mit chemischen Duftstoffen.
- Schützen Sie behandelte, sonnenexponierte Bereiche mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens SPF 30 oder 50.
Lassen Sie sich unverbindlich beraten und starten Sie Ihre Behandlung zu jeder Jahreszeit. Vereinbaren Sie einfach online Ihren persönlichen Kontakt & Termin, um gemeinsam mit unseren erfahrenen Hautexpertinnen einen maßgeschneiderten Behandlungsplan für Ihren Hauttyp zu erstellen.
